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07.09.2017
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Orthopädie

Bei der Behandlung angeborener oder erworbener Form- oder Funktionsfehler des Stütz- und Bewegungsapparat, also der Knochen, Gelenke, Muskeln und Sehnen, legen wir Wert auf eine "sanfte Orthopädie". Daher versuchen wir möglichst nebenwirkungsarme Behandlungsstrategien zu wählen. Dies äußert sich vor allem in der Verwendung pflanzlicher und homöopathischer Medikamente. Sehr häufig ist man so in der Lage nebenwirkungsträchtige Medikamente zu vermeiden oder zumindest teilweise einzusparen.
Als äußerst hilfreich erweist sich die zusätzliche Kombination anderer bewährter alternativer Behandlungsverfahren.

Grundlage für eine erfolgreiche Therapie ist das Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Arzt. Durch den Einsatz schädigungsarmer Methoden, wie der Neuraltherapie, eröffnen sich hier ausgezeichnete Perspektiven.

Die medizinhistorische Betrachtung der Neuraltherapie nach Huneke gründete ihre ideologische Basis auf das Vorkommen des sogenannten "Sekunden-Phänomens". Dieser Effekt beschreibt das plötzliche Erlöschen einer Fernstörung bei Unterspritzung einer chronischen Irritationsstelle mit einem Lokalanästhetikum.

Die moderne Neuraltherapie bedeutet unmittelbares Eingehen auf die Beschwerden des Patienten, die Erhebung einer genauen Anamnese und die subtile Ertastung gestörter Strukturen. Über diesen Weg lässt sich eine Verbindung zwischen Arzt und Patienten errichten, eine Verbindung über jene Entfremdung hinweg, zu der uns die mittlerweile so apparateverliebte moderne Medizin geführt hat.

Neben den häufigen orthopädischen Erkrankungen (Rückenbeschwerden, Gelenkerkrankungen), sind den oben beschriebenen Behandlungsmethoden auch Erkrankungsbilder zugänglich, die nicht klassischer Weise den orthopädischen Erkrankungen zugerechnet werden, wie z.B. Kopfschmerzen (Migräne), Tinnitus und Schwindelzustände.

Häufig zeigt sich hier ein Zusammenhang mit Störungen der Wirbelsäule. Aber auch wenn sich hier keine strukturellen Veränderungen am Bewegungsapparat nachweisen lassen, sind meist gute Behandlungsergebnisse bei Kopfschmerz-, Tinnitus- und Schwindelpatienten über Einbeziehung der Gelenke und der Wirbelsäule zu erzielen.